ESAMIT macht Digitalisierung messbar

 
Kennen Sie das Problem? Alles läuft auf Zuruf, Dokumentation im Tagesgeschäft fehlt fast völlig und die rechtlichen Anforderungen zu erfüllen ist fast unmöglich? Noch dazu sind Sie auf der Suche nach Optimierungspotenzial in IT und Medizintechnik. Dann ist das Prozessmodell ESAMIT die Lösung für Ihr Krankenhaus.


ESAMIT hat als "Erweiterte Sicherheitsmanagementarchitektur für medizinischen IT-Betrieb" begonnen. Das Modell verbindet die wichtigen Punkte internationaler Normen und der Regeln der Technik so, dass jedes Krankenhaus das Modell anwenden kann. Wir haben bei ESAMIT alles das weggelassen, was ein Krankenhaus nicht unbedingt benötigt und die Dinge angepasst, die ein Krankenhaus besser machen sollte. So haben wir mit ESAMIT eine Prozessarchitektur entwickelt, die sich an die Anforderungen des klinischen IT-Betriebs anpasst.


In der aktuellen Version 5.0 ist ESAMIT ausgebaut worden auf ein Strategiecockpit und Steuerungsmodell für Digitalisierungsprojekte in Krankenhäusern


Eingeführt werden kann dieses Modell in nur vier Monaten.

 

Welche Nutzen bringt ESAMIT?

ESAMIT bringt dem Anwender gleich mehrere Nutzen bringende Ergebnisse. Der Anwender von ESAMIT:

  • spart Ressourcen, da ESAMIT speziell für Krankenhäuser entwickelt wurde,
  • spart Zeit, da ESAMIT Abläufe schafft, die direkt anwendbar sind,
  • spart Kosten, da ESAMIT die M-IT so organisiert, dass die Ressourcen optimal genutzt werden und
  • erhält wiederholbare und prüfbare Prozesse, die verlässlich und messbar sind.

 

Was ist ESAMIT?

ESAMIT ist eine Prozessarchitektur, die die Vorzüge der "Regeln der Technik" kombiniert. In einem definierte Projektablauf verbindet ESAMIT die Inhalte der ISO/IEC 20000 "IT-Service Management" mit der DIN ISO/IEC 27001 "Managementsysteme für Informationssicherheit" und der DIN EN 80001-1 "Risikomanagement für medizinische IT-Netzwerke" miteinander.


ESAMIT ist ein Projekt, dass auf vier Phasen in vier Monaten fest geplant ist. So ist es möglich, in nur vier Monaten den medizinischen und klinischen IT-Betrieb zu optimieren. Vermeiden Sie mit ESAMIT Risiken und Nebenwirkungen des medizinischen IT-Betriebs und heben Sie wirtschaftliches Potenzial im "hidden hospital".

 

Die ESAMIT Analysephase

ESAMIT ist die einheitliche Sicherheitsmanagementarchitektur für medizinischen IT-Betrieb. Sie basiert auf einer Kombination der Normen ISO/IEC 27001, ISO/IEC 20000 und DIN EN 80001-1 in Kombinationstherapie mit der DIN EN 9001 bzw. verwandten Normen zum Qualitätsmanagement. Dabei nutzt ESAMIT nur diejenigen Komponenten, die für ein Klinikum anwendbar und nutzbringend sind.


Wichtigster Einstieg ist die ESAMIT Analysephase. Diese Tätigkeit analysiert in drei Schritten, was bereits vorhanden ist. Dies umfasst vor allem interne Richtlinien und Regelungen. Gibt es womöglich bereit Standards, die angewendet werden? Gibt es Service Level Agreements oder Betriebsprozesse, die beschrieben sind? Gibt es ein Selbstverständnis oder eine Dokumentation aller IT-Leistungen? Diese Informationen trägt die Analysephase zusammen.


Danach werden die vorhandenen internen Dokumente um relevante Gesetze und Normen ergänzt . Kurz: In welchem Korsett anderer Anforderungen bewegt sich der klinische IT-Betrieb? Setzen die Kooperationspartner, z.B. im Bereich der Krebszentren oder der Darmzentren bestimmte Dinge voraus?


Das Ergebnis dieser Phase ist ein Überblick über die Anforderungen, die der IT-Betrieb sich selbst stellt und die der IT-Betrieb durch externe gestellt bekommt. Dies ist in fast allen Fällen ein Aha-Moment, da das Tagesgeschäft sonst den Blick auf diese wichtigen Punkte verstellt.

 

Die ESAMIT Konsolidierungsphase

Nachdem die Analysephase alle Anforderungen an den klinischen IT-Betrieb zusammengetragen hat, beginnt die zweite Phase von ESAMIT - die Konsolidierung.


In dieser Phase werden die Anforderungen in verschiedene Domänen unterteilt. Ähnlich den bekannten IT-Architekturmodellen fasst ESAMIT themen- und zielgleiche Anforderungen zusammen. So entsteht eine Sammlung von Standardvorgaben wie z.B. Bereitstellungsprozessen, Änderungsmanagementanforderungen und Konfigurationsmanagementanforderungen sowie weiteren klaren Definitionen. Diese Standards setzen das fest, was die IT-Abteilung eines Krankenhauses in der Lage ist, für die medizinischen Abteilungen im klassischen IT-Sektor zu leisten.


Ergänzend dazu werden spezielle Anforderungen zusammengefasst. Z.B. die Leistungen für den Betrieb medizinischer IT-Netzwerke oder das Risikomanagement bzw. die Anforderungen, die diese speziellen Leistungsbereiche beeinflussen. Hier sind teilweise Überlappungen möglich, müssen aber nicht sein.


Aus diesen konsolidierten Anforderungen lassen sich die benötigten Qualifikationen der Mitarbeiter sowie die benötigen Prozesse ableiten. Die Prozesse werden in der ESAMIT-Prozesslandkarte zusammengefasst, die Qualifikationen sollten dafür genutzt werden, einen Ausbildungsplan zu erarbeiten.

 

Die ESAMIT Prozessintegration

Analyse und Konsolidierung bilden die Basis. Nun kommt das ESAMIT-Big-Picture. In einem reellen großen Bild werden alle Prozesse abgebildet, die die konsolidierten Anforderungen erfüllen.


Diese Prozesse werden auf dem Big-Picture bzw. der Prozesslandkarte ist so abgebildet, wie sie ineinandergreifen, wenn alles reibungslos läuft. Diese Methodik ermöglicht es, sowohl fehlende Prozesschnittstellen wie auch inkonsistente Übergaben von Informationen zu entdecken. Somit wird in einem weiteren Schritt die Menge und Qualität der Prozesse optimiert.


Dass in dieser Phase nicht nur die Führungsebene, sondern auch die anderen Ebenen der Abteilung sowie kooperierende Fachbereiche miteinbezogen werden, ist selbstverständlich.

 
 
 
15.08.2019
Management & Krankenhaus: Wegweiser durch die Digitalisierung
Die Gesundheitswirtschaft ist in Bewegung. Sie fordert zunehmend eine Digitalisierung von den Einrichtungen und unzählige Startups drängen mit noch mehr Lösungen auf den Markt. 
mehr lesen Sie hier
09.08.2019
Digitalisierung ist nicht gleich Digitalisierung!
Als Berater haben wir täglich mit dem Themenkomplex Digitalisierung zu tun und die meisten Klinikvorstände oder kaufmännische Direktoren und IT-Leiter kennen zumindest die Überschriften. Erschreckend ist es, dass diese Begriffe noch immer so unterschiedlich interpretiert werden. Kennt man ihre Bedeutung nicht, fallen Akzeptanz und Umsetzung der Digitalen Transformation im Gesundheitswesen sehr schwer. Der Prozess hat längst begonnen und ist unumkehrbar.
mehr lesen Sie hier
zurück nach oben
realisiert von bekalabs Webmedien mit editly.